Bananen pflücken im Großstadtdschungel – Reisetagebuch #2

gemeinsam ausgecheckt und sofort wieder eingecheckt: nun in den Zug Richtung Stadtzentrum. Wir sitzen da und schauen aus dem Fenster und mir drängt sich die Frage auf, was hier gerade eigentlich passiert?! Aus dem kalten, kargen Januar-Deutschland von 0 auf 100 in ein Meer aus Palmen, grün und blühenden, von tropisch, bunten Vögeln bevölkerten Wundergewächsen kann einen schon mal umhauen. In diesem Fall mich. Ich denke mir in diesem Moment, dass das Fliegen nicht nur wegen der Zeitzonen eine wahre Zeitreise ist, man fühlt sich wie teleportiert.

Mit dem Aufwachen und Ankommen in der Hauptstadt erwarte ich zunächst Wirrwarr und Hektik. Jedoch nehmen wir beide, ganz im Gegenteil, insbesondere eines wahr: Gelassenheit!
Fröhlichkeit, viel Entspannung und gut gelaunte Gesichter. Dies sehe ich nicht nur gegenüber uns potentiellen Kunden, sondern erlebe ich auch als normalen Umgang untereinander. Woran das liegt, habe ich wohl schon unterbewusst beim Zug fahren realisiert.

Nur eine Straßenabzweigung, ein Feldweg, vom Hauptverkehr entfernt, blüht alles. Wir entdecken große Blumen auf sich ringelnden und gebogenen Bäumen und Sträuchern, sehen Vögel hindurch huschen. Knurrende Hunde schrecken uns auf und veranlassen uns zu einem schnelleren Schritt. Gut dass ich eine Polizistin dabei habe.

Nach 5 min im Nebenweg kann ich jetzt sogar behaupten, Bananen direkt frisch vom Baum angefasst zu haben (da blieben die Unreifen aber auch). Ohne Bananenstärkung, dafür aber mit kindlichem Strahlen auf den Gesichtern geht`s weiter. Der vor einem noblen Privatanwesen kehrende Gärtner bekommt von unserer guten Laune auch was mit und darf vom Brownie-Genuss nach deutscher Backkunst kosten. Hätte nicht gedacht, dass die den 12h-Flug überleben würden, naja Prost!

Die Freude hält an und wir verbringen einen wundervollen, sonnigen, schlemmerreichen Tag in einer Ecke der Welt, die ich definitiv erneut aufsuchen möchte. Für alle, die ihr einmal dort seid, empfehle ich ein Wort bei Google Maps einzugeben: „SkyPool“. Dort zu sein lässt einem wahrlich den Atem stocken. Man fühlt sich als wäre man der Herrscher über der Stadt, wie ein Vogel hoch oben. Na gut, ein Vogel in Badehosen…

Auf dem Weg nach Sydney

Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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