Vier Wände, ein Vergleich – Reisetagebuch #5

Nach den ersten beiden Tagen im Hostel geht’s für mich zur via Couchsurfing versprochenen Couch bei Gastgeber Joe. Die „Couch“ stellt sich hier in Form einer (doch recht edlen) king-size Luftmatraze dar. Nice!

Anstatt nun vom ersten Abend mit Joe und von der Bequemlichkeit seiner Luma zu erzählen, möchte ich einen kleinen accomodation-Vergleich machen. Als Beispiel für mögliche Wohnmöglichkeiten für einen Backpacker stelle ich deshalb heute das Hostel der Couch gegenüber; egal, ob sich der Couch-Free-Stay auf unbekannter Couch oder bekannter Freundes-Couch darstellt.

Was gleichermaßen höchst angenehm ist, ist die Verfügbarkeit von Gesprächspartnern und Ideengebern. Mit der Fülle und Abwechslung an Leuten schneidet das Hostel sogar noch besser ab. Da fällt mir z. B. direkt Renato ein. Spanier und Farmworker, der mich mit dem Arbeitsleben auf Farm und Hof begeistert. Spontan, beim Kaffeetrinken am Frühstückstisch.

Auch kann man im Hostel von großer Küche und viel Equipment profitieren, was sich wie bei Joe’s Single-Haushalt, als limitierender Faktor in Anbetracht der Kochmöglichkeiten darstellte. Nagut, Spanferkel muss auch nicht jeden Tag sein.

Dagegen wirklich angenehme und beruhigende Gefühle bekommt man im privaten Wohnen beim Lagern und Abstellen seiner Habseligkeiten. Wie mir schon mein britischer Hostel-Mitbewohner erzählt hat, sollte man sich nicht auf die Ehrlichkeit der anderen verlassen. Essen, aber auch Reisegepäck sowie Geldbeutel usw. sicher verstauen ist hier angesagt! Ein kleines Schloss ist für mich bisher Gold wert gewesen.

Beim Freund daheim ist das keine Frage. Wohnt man bei einem solchen kann jedoch die eigene Flexibilität eingeschränkt werden. Ich, abends noch mit einem Hostelbekannten verabredet, melde mich also bei Joe ab und sage ihm wann ich wieder komme. Ohne eigene Schlüssel fürs Heim ist nix mit spontaner Planänderung!

Da ich mich mit Joe aber gut verstehe, ist es kein Problem unser Time-Management der nächsten Tage auf einander abzustimmen. Natürlich genieße ich auch den vielen Platz der Wohnung und das Hausen for free. Hier ein Einblick den man beim Weg durch sein Profil vom Apartment gewinnt.

Was euch aber auch passieren kann – und mir passiert es -, dass man von heute auf morgen rausgebeten (-schmissen) wird; je nach dem wie mans sieht… Joe bekommt nämlich Besuch von Freunden, braucht den Platz auf der „Couch“, ich muss raus, Basta. Ende Gelände.

Naja dann mal wieder zurück zu den Vorzügen des Hostellebens.

Bin erstmal am umziehen…
Bis demnächst.

Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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