OrgaSpaß in der Großstadt – Reisetagebuch #8

Unübersichtliche Online-Registrierungen, endloser Mailverkehr und bürokratischer Zettelkrieg; da kommt doch Reisestimmung auf! Damit niemand verzweifelt, kommt hier eine Auflistung der drei wichtigsten Leichtermacher beim Ankommen in Australien: Let’s keep it simple!

Dass man ohne telefonierfähiges Handy ziemlich aufgeschmissen ist, wurde mir letzten Sonntag am Bahnhof in Sydney klar. Nicht so einfach sich dort für den Ausflug mit Serge zu treffen. Noch schwieriger (nein, unmöglicher) ist es ohne ausländische Handynummer einen Job zu finden. Unterwegs mal was googeln zu können, hilft auch von Zeit zu Zeit. Ergo, Handy-SIM-Karte muss her. Meine Wahl „Telstra“. Die bieten sogar kostenloses Telefonieren nach Deutschland. Da freut sich die Family. Mehr Vorteile (Flexibilität, da nicht angewiesen auf WLAN, …) brauchts nicht.

Ebenfalls fürs Arbeiten wichtig: Bankkonto + Steuernummer. Auch das ist „leicht“ gemacht, dauert aber seine Zeit (+ Nerven). Während die Bank einfach aufzusuchen und dort das Konto zu eröffnen ist, braucht das mit der Steuernummer (via Online-Beantragung) etwas länger. Danke PractiGo für die Hilfe dabei. Überlegt euch gut, ob ihr wirklich „KEIN“ Bankkonto braucht. Zwar werden Jobs, wie meine (SpoilerAlarm) die nächsten Tage aufkommende Nachtwächter-Aktivität (aber auch beim Farmwork) oft bar auf die Kralle entlohnt. Für größere, offiziellere Jobs (im Restaurant, auf dem Bau, …) benötigt ihr aber definitiv eine Bankverbindung. Das sind auch die Jobs, die tendenziell besser entlohnt werden.

Meine Empfehlung für das große Sydney ist auch, sich eine Karte für den öffentlichen Nahverkehr zu holen. Heißt hier Opal-Karte und erleichtert die Wege durch die Nutzung von Bus, Zug und S-Bahn. Ganz entspannt vor Ort im Kiosk zu kaufen. Und hier gilt die gleiche Regel ebenso für SIM und Bank: Macht euch die Sache einfach indem ihr euch erst darum kümmert, sobald Anreise, Jetlag und auch der Kopf ausgeschlafen sind. Geht wesentlich schneller als das schon von Deutschland zu organisiern.

Ebenfalls hilfreich war für mich ein Rückenfreihalter bei der Beantragung von SIM und Konto in der Filiale. Damit meine ich in meinem Fall Chris, einen der belgischen Backpacker vom Vortag, mit dem sich am Nachmittag zusammen ins Bürokratiemeer gestürtzt wurde. Eine zweite Meinung, den Überblick von anderer Perspektive oder tatsächlich einfach nur jemanden, der einem kurz mal was hält, während man anderweitig fokussiert ist, ist wirklich Gold wert! Gruß an dich, Chris!

Sobald all das beantragt ist, wird sich erstmal eine break in der Sonne gegönnt. Diesmal mit kühlem Smoothie. Geht doch!

Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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