Darf ich vorstellen, Hendrik der Hotelmanager! – Reisetagebuch #10

Da wir Deutsch heute gut gebrauchen können, wieder weiter in unserer wunderschönen Muttersprache. Randbemerkung: Schon nach kurzer Zeit im sprachlichen Ausland und dem Beendigen meiner letzten mitgebrachten Deutsch-Lektüre vermisse ich es, unsere grammatikalischen Finten und Schachtelsätze Seite für Seite zu erforschen. Ein Glück besitzen viele Hostels Bücherregale der Erleichterung (Neologismus, der einem Backpacker beim Abladen des Gebundenen durch den Kopf geht) mit Selbstbedienung. Da kommt mir der Papier-Import der vielen Schwarz-Rot-Gold-Reisenden doch sehr gelegen!

Apropos Hostel. So eines wird heute gesucht. Auswahlkriterien: Preis, Sauberkeit, Leute. Patrick hatte mir gestern eine Gegend nahe Park und Hafen empfohlen, die günstig und herbergenüberflutet daherkommt. Also komme ich daher. Und zwar zur rechten Zeit zum rechten Hostel!

Meine auf dem Fußweg ausgefeilte Taktik soll mir gewähren, das Richtige zu finden. Ich gehe also durch die offene Türe, vorbei an der Rezeption; wie ein klassischer Backpacker sehe ich ja aus! Im Gespräch mit den dort bereits Wohnenenden und beim Umschauen bin ich doch sichtlich begeistert. Und dann kommt auch noch optimales Timing dazu. Beim Preise erfragen, teilt mir die deutsche Rezeptionistin von der freien Stelle im Hostel mit. Ob ich denn jemand bin, der kein Problem hat nachts wach zu sein?

Auf dem Heimweg kann ich es immer noch nicht fassen direkt einen Job angeboten bekommen zu haben. Von wegen nur durch selber ansprechen kommt man an Jobs. Die Erfahrung lehrt mal wieder anders… Grinsebacke. Ich gehe zwar noch in ein anderes Hostel, doch entscheide, dass ich die 30 anderen Möglichen erst mal ruhen lasse. Voller Vorfreude mache ich mich daran, meinen CV für den Hostel-Night-Manager-Job zu erstellen. Wäre doch gelacht, wenn das direkt klappt.

Bevor ich den jedoch abschicke, erstmal wen drüberschauen lassen. Gutes Timing again, da ich für heute Nachmittag mit Patrick verabredet bin.

Auf ins Büro!

Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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