Camping für Anfänger – Couchsurfing #6

Beim ersten Treffen hatte er bereits vom Camping geschwärmt. Nun sitzen wir beide im Auto, auf dem Weg zu Jervis Bay. Alles was wir im Gepäck haben, sind ein paar Klamotten und Snacks.

Die Einladung kommt vom russischen Serge, der mich bereits auf mein erstes Couchsurfing-Abenteuer eingeladen hatte. Von der Sekunde an als wir uns (nach über einem Monat) wiedersehen, wird das Gefühl von Leichtigkeit aus der letzten Begegnung fortgesetzt. Auf dem Highway reden wir die 2,5 Stunden Fahrt über Gott und die Welt und ich staune, wie viele Gemeinsamkeiten ich doch finden kann. Natürlich lauscht er ganz besonders meinen Geschichten und Erlebnissen der ersten Wochen in Sydney. Immer noch im tiefen Gespräch versunken, kommen wir an unserem Campingplatz an und mir blüht, was es mit unserem spartanischem Gepäck auf sich hat. Serge hat nämlich hier im Booderee National Park von Jervis Bay direkt am Wasser einen Bungalo gemietet.

Und müde wie wir sind, fliehen wir (hauptsächlich vor den Moskitos, auf australisch einfach „Moosies“ genannt) nach dem gemeinsamen Abendessen und Bierchen zügig in unser Haus am See. Das viele Gerede geht weiter und lässt uns über ein Buch stolpern, das ich gerade lese. Sofort fragt mich Serge, ob ich bereits den Film dazu gesehen habe. Und so genießen wir gemeinsam „Crazy Rich Asians„, einen Film, den ich nur reichlich empfehlen kann.

Als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg machen, die Strände von Jervis Bay zu erkunden, zeigt Serge mal wieder auf simple weise, wie cool er ist. Beim Schlüssel abgeben und auschecken geht er mit dem Manager nochmal zurück in unsere Hütte und zum Rauchmelder. Dieser hatte sich mit leerer Batterie und kontinuierlichem Gepiepse auch mir eingeprägt. Später im Auto meint er nur: „Die nächsten Gäste sollen nicht auch die halbe Nacht wach gehalten werden.“ Ehrenmann.

Den Rest des Tages genießen wir dann die weißesten und saubersten Strände Australiens (dazu zählt z. B. „Murrays Beach„). Sauber nicht weil hier Greenpeace täglich das Plastik aus den Wellen fischt. Der weiße Strand hier ist berühmt für seine reine und kaum verunreinigte Textur. Aufgrund dessen quietscht dieser beim Barfußspaziergang wie eine Luftballon.

Bereits auf der Heimfahrt verschaffe ich Serge nochmal ein Schmunzeln als ich meine Übersetzungsfähigkeiten beim Blogvorlesen beweisen kann. Ihm gefällt mein Blog über unseren ersten Ausflug ausgezeichnet. Genauso gut wie mir dieser! Danke für die tolle Zeit.

Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das: