Reisebuddy – What I learned so far #1

Ob vor oder während der Reise, stets wählt man dazwischen aus, den Weg selbst zu gehen oder ihn im Zusammenschluss mit (einem) Anderen zu bestreiten. Was für Vorteile sich für mich schon bei dem Einen und dem Anderen ergeben haben, erzähle ich euch hier.

Für mich ist es oft leichter und angenehmer genau das zu tun, was ich möchte. Das heißt dann „keine Kompromisse und 100% das tun, was man selbst will“. Lust auf ein Eis, doch noch in den Shop an der Ecke reinschauen oder einfach den ganzen Nachmittag im Park sitzen? Mit sich selbst wird man schnell einig.
Gleichzeitig hat man mit einer Begleitung jedoch auch stets jemanden, mit dem man sich über den Geschmack des Eis, den verkorksten Verkäufer oder auch den Erlebnissen des Tages auslassen kann.

Alleine unterwegs zu sein verspricht zunächst mehr abenteuerliche Herausforderungen, challenged einen jedoch auch dementsprechend in allen möglichen Situationen. In welche Bahn jetzt? Wechselkurs gut? Kann ich den wirklich auf meinen Rucksack aufpassen lassen?
In einem Team spricht man sich vorher ab, hilft sich gegenseitig. Mir wurde insbesondere dieser Wert klar, als ich meinen großen Backpack (inkl. Reisepass) für einen Tag unterbringen musste. Ohne Vertrauensbuddy wird’s alternativ entweder risky oder oft auch sehr teuer.

Vergesst auch nicht, dass die Anzahl an Augen und Ohren sich im Zusammenschluss direkt verdoppelt. Die andere Person sieht und hört Sachen, an denen man selbst blind und taub vorbeiläuft. Sie kann euch in Situationen in denen eure Aufmerksamkeit abgelenkt ist den Rücken frei halten, fährt euch an unbekannte Ort oder inspiriert euch einfach durch eigene Hobbys und Vorlieben. Auf Handstand lernen im Stadtpark, dominikanischen Tanzkurs oder spontanen Protestmarsch durch Sydney wäre ich alleine wohl nicht gekommen. Geschweige denn hätte ich es versucht.

Ganz klar geht der Punkt jedoch an die Single-Variante, was das Job-, Unterbringung- und Bewegungsmittel-Finden angeht. Alleine seid ihr flexibler, könnt schneller von euch selbst überzeugen, oder davon euch auf- oder mitzunehmen. Probiert mal Trampen oder Couchsurfing im Team aus. Ist eine Herausforderung.

Doch gleichzeitig bringt einem das Errungene langfristig wohl nur wenig Zufriedenheit, wenn man es mit niemandem teilen kann. Oder sei es nur in Momenten in denen es einem mies geht in den Arm genommen zu werden. Egal ob Verdorbenes-Essen-Schlecht oder Einfach-Nichts-Läuft-Schlecht. Eine Stütze kann der Telefonhörer in die Heimat sein, doch seid euch bewusst, dass kein Display und Mikrofon der Welt so gut eine Schulter und ein Lächeln imitieren oder ersetzen kann. In diesen Momenten lernt man die Wichtigkeit von Freunden kennen. Und wohl mehr Dankbarkeit.

Auf der Reise (manche nennen es Leben) wird man vielen „Freunden“ begegnen. Ob 2-Minuten-Ich-Zeig-Dir-Den-Weg- oder Wir-Gehen-Bis-Zum-Schicksalsberg-Und-Wieder-Zurück-Freunde. Weggefährten, bei denen man schnell merkt, dass sie einem ein Klotz am Fuß sind oder solchen, bei denen es einem erst nach einer Weile klar wird. Es ist meiner Meinung nach schier unmöglich beim Reisen nicht auf Menschen zu treffen, die mit einem Zeit verbringen wollen und auch umgekehrt. Seit euch aber stets darüber bewusst, dass es zu 100% eure Entscheidung ist, wie viel Zeit das ist. Die wirklich wahren Freunde trifft man, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Grüße
Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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