Erst mal alles beschnuppern – Reisetagebuch #24

Ausgeschlafen und erwacht in den Doppelbettdaunen von meinem Appartmentraum im Motel verbinden sich aus dem Gespräch mit der netten Rezeptionistin „Jiji“ und dem Gesagten der gestrigen Autofahrt mit Lindsay allmählich die Punkte zu einem großen Bild. Der „Farmer“ Lindsay ist in erster Linie hauptberuflich Businessmann. Er besitzt nämlich neben diesem 25 zimmerstarken, gemütlichen Hafenmotel noch eins einige Straße weiter. Selbst wohnt er mit Frau und jüngstem Sohn (inkl. meinem zukünftigen Schmusegefährten, dem Hofhund „Boss“) mitten in der Pampa; oder besser gesagt im Regenwald Australiens.

Dort besitzt er, so aus den Gesprächen vernommen, eine „Farm“ auf der die Familie lebt und welche gleichzeitig einen Ort zum Abschalten in der Natur bietet; ebenfalls mit Ferienzimmern inkl. Frühstück. Auch die Farm gehört zum Businessportfolio. Na das klingt doch nach meinem nächsten Urlaubsziel überlege ich während ich mir mein Müsli vom Buffet mit noch Milch nachfüllen.

Vollgetankt ziehe ich so los in den Tag und in das kleine Fischerdorf Ulladulla, das mit eigenem Hafen und Leuchtturm doch einiges zu bieten hat. Beim durch die Stadt schlendern treffe ich im Civic Centre, ich würde es Gemeindehaus nennen, auf eine interessante Ansammlung. Aufgebaut und versammelt finde ich da jede Menge Leute in Messestimmung. Das Thema: Buschfeuer. Das äußerst brenzlige Thema der vergangenen Wochen bringt hier allesamt zusammen. Einerseits kann man sich als Hilfsbedürftiger – das sind insbesondere Farmer mit abgebrannten Grundstücken – melden um sich für finanzielle Unterstützung zu registrieren. Andererseits herrscht aber auch reges Treiben um das Geld dafür zu sammeln. Man kann direkt in bar spenden oder wie mir eine ältere Frau begeistert erzählt: „Wir machen jetzt Urlaub und gönnen uns richtig und zwar extra in den betroffenen Regionen! Um den Gemeinden Geld in die Kassen zu spülen.“ Lobenswerte Mentalität haben die Aussies ja schon. Darauf ne heiße Schoki.

Später am Tag erkunde ich dann noch den Hafen von Ulladulla. Und was ich da sehe, lässt mich verstehen warum man sich als 15 jährige aufs offene Meer begeben will.

Rausch rausch
Hendrik

Veröffentlicht von Hendrik

Ich bin Hendrik, gehöre der Millenium-Generation an und starte - zum Abschluss meines ersten Studiums und dem Beschluss eines neuen Lebenswegs - meinen Blog. Ich gebe euch Einblicke in meine Zukunft, die mich für 2020 zunächst nach Australien führt. Ich hoffe ihr lasst euch ebenso beim Lesen inspirieren, wie ich mich selbst beim Schreiben meines Blogs inspirieren will.

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